Die Karolinenkirche - Altbayerns Mutterkirche in Großkarolinenfeld

In Großkarolinenfeld begann die Geschichte der Evangelischen in Oberbayern. 1802 kam Pfälzer in Gegend. Sie gründeten eine Gemeinde und bauten ein Pfarr- und Schulhaus. 1822 wurde die Karolinenkirche als erste evangelische Kirche Altbayerns errichtet, benannt nach der ersten bayerischen Königin Caroline. Den Mut der ersten Siedler, die Toleranz, für die König Max-Joseph und seine Frau Caroline standen, und nicht zuletzt die Ökumene, die diesen Ort von Beginn an prägten, nehmen wir uns auch heute noch zum Vorbild.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit sind Angebote für Kinder und Familien. Dafür gibt es das Projekt FamilienZeit, das auch von unserem Dekanat gefördert wird. 

Die schlichte Schönheit und Klarheit der Karolinenkirche macht sie zu einem wunderbaren Ort für die Begegnung mit Kunst. Seit 2024 ist die Kirche offizielle "Kunststation der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern". Hierfür setzt sich auch der Förderverein Karolinenkirche e.V. mit voller Kraft ein.

Im Oktober 2025 wurde die Karolinenkirche nach einer Generalsanierung wieder eröffnet. Leitender Architekt war Sven Grossmann. Die liturgische Neugestaltung mit Altar, Taufbecken, Ambo, Kreuz, Osterleuchter und Paramenten schuf die Künstlerin Katharina Gaenssler.

Das Bautagebuch der Sanierung sowie aktuelle Veranstaltungen und Eindrücke finden Sie auf Instagram-Kanal @karolinenkirche.

Der neue Kulturort Karolinenkirche: Mit der Sanierung verbunden war die Erweiterung der Kirche zu einem Kulturort. Ausgestattet mit neuester Licht und Tontechnik sowie einer Kapelle, in der ein Buch die besondere Geschichte der Kirche für alle Besucher:innen erzählt. Ermöglicht wurde dies durch eine großzügige Förderung aus LEADER-Mitteln der Europäischen Union sowie mit Unterstützung des Fördervereins und der Bayern-Pfalz-Stiftung.

LEADER-Förderleiste

 

Adresse: Karolinenplatz 1, 83109 Großkarolinenfeld

 

 


 


 

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